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Afghan Face
Das Blog Augen geradeaus interpretiert den gestrigen Vorfall richtig: nach diesem Gefecht, bei dem die Afghan National Army (ANA) in forderster Front agierte und die Talibankämpfer töteten, bekommt das Afghan Face (NATO Militärjargon) das erste mal ein “Gesicht” - das Ziel, dass die afghanischen Kräfte selber für ihre Sicherheit einstehen und “sorgen”. Mehr darüber hier.
Berlin (dpa) - In einem stundenlangen Feuergefecht sind deutsche Soldaten in Afghanistan zum zweiten Mal innerhalb einer Woche unter Beschuss geraten. 29 Soldaten einer deutschen Patrouille seien am Donnerstag in der Nähe von Kundus mit Handwaffen und Panzerabwehrwaffen beschossen worden, sagte der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Thomas Raabe, am Freitag in Berlin. Dabei sei kein deutscher Soldat verletzt worden. Afghanische Sicherheitskräfte hätten vier Aufständische getötet, vier verwundet und vier festgenommen. Am Freitag seien die gegnerischen Kräfte noch immer bekämpft worden. Bei einem Anschlag im Süden Afghanistans wurde ein Soldat der Internationalen Schutztruppe ISAF getötet.
Die deutsche Patrouille mit drei Panzerwagen vom Typ «Dingo» und zwei «Fuchs»-Transportpanzern verfolgte am Donnerstag zwölf Kilometer westlich von Kundus Angreifer, teilte das Verteidigungsministerium mit. Um 16.00 Uhr Ortszeit wurden die deutschen Soldaten unter Beschuss genommen. Nachdem afghanische Kräfte zu Hilfe kamen, seien die Aufständischen eingegrenzt worden, sagte Raabe. Während der Nacht wurde das Gebiet abgesperrt. Das Verteidigungsministerium will offensiv gegen Aufständische vorgehen: «Diejenigen, die uns angreifen, die unsere Alliierten angreifen, müssen damit rechnen, dass sie verfolgt werden und dass wir sie bekämpfen», sagte Raabe.

Afghan police look at the bodies of two Taliban militants who were killed during an overnight fire fight with international and Afghan troops in the Char Dara district of Kunduz province May 8, 2009. REUTERS/Wahdat (AFGHANISTAN CONFLICT POLITICS)
Berlin (AP) - Bei einem mehrstündigen Gefecht deutscher und afghanischer Soldaten mit Aufständischen sind in der Nähe der Stadt Kundus vier Angreifer getötet worden. Das berichtete der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, am Freitag in Berlin. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm dementierte zugleich einen Bericht, wonach bei dem Truppenbesuch der Bundeskanzlerin Anfang April ein Attentat auf Angela Merkel geplant gewesen sei. Bundeswehrsoldaten wurden bei dem Gefecht nicht verletzt. Raabe berichtete, eine deutsche Patrouille mit knapp 30 Soldaten sei am Donnerstagnachmittag mit Panzerabwehrwaffen attackiert worden und habe die Angreifer anschließend zusammen mit afghanischen Sicherheitskräften verfolgt.
Es habe ein mehrstündiges Gefecht bis zum Freitagmorgen gegeben, in dessen Verlauf vier Mitglieder der Gegenseite durch afghanische Sicherheitskräfte getötet, vier weitere verwundet und vier gefangen genommen worden seien - «allesamt durch afghanische Behörden», sagte Raabe. Auch am Freitag sei noch weiter gekämpft worden. Der Verlauf des Zwischenfalls dokumentiere, dass die Zusammenarbeit zwischen afghanischen und deutschen Behörden funktioniere. «Unsere Botschaft ist weiterhin, dass diejenigen, die uns oder unsere Alliierten angreifen, damit rechnen müssen, dass sie verfolgt werden», sagte der Sprecher. Es handele sich bei dem deutschen Engagement in Afghanistan nicht um einen Krieg, sondern um einen «Stabilisierungseinsatz».

Zwtl: Bericht über «gezielten Mordanschlag»
Wilhelm erklärte zu einem Bericht von «bild.de», Merkel sei bei ihrem Afghanistan-Besuch «möglicherweise nur knapp einem gezielten Mordanschlag der radikal-islamischen Taliban entgangen», das könne er nicht bestätigen. Auf die Frage nach einem Spion im deutschen Camp, die der Bericht unter Berufung auf Sicherheitskreise aufwarf, antworteten die Sprecher der Bundesregierung zunächst nicht.
Anmerkung B.B.: die Bild hatte schon im Blatt darüber vorab berichtet - von einem Spion kann also keine Rede sein, denn die Bild-Zeitung hatte schon am Montag den bevorstehenden Kanzler Besuch auf Seite 1 gemeldet, obwohl die begleitende Presse am vorausgegeangenem Wochenende darüber informiert und gebeten wurde erst dann zu berichten, wenn die Kanzlerin in AFG eingetroffen ist - also Geiheimhaltungspflicht aus Sicherheitsgründen. Am Mittwoch darauf berichtete dann der BILD-Reporter vom GEHEIMBESUCH von Frau Dr. Merkel - schließlich war er im Medientross dabei. Die Taliban und Al kaida Mitglieder verfolgen die deutsche Presse sehr aufmerksam. Fazit: die sog. Insurgents können ihre Anschlagsplanungen mittlerweile durch die Berichte deutscher Medien planen! Soweit ist es schon gekommen!
Berlin (AP) - Deutsche Soldaten sind in Afghanistan in ein mehrstündiges Gefecht verwickelt worden. Dabei gab es Todesopfer auf der Gegenseite. Bundeswehrsoldaten sind jedoch nicht verletzt worden. Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, am Freitag in Berlin mit.
Eine deutsche Patrouille mit knapp 30 Soldaten sei am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Kundus mit Panzerabwehrwaffen attackiert worden und habe die Angreifer anschließend zusammen mit afghanischen Sicherheitskräften verfolgt.
Es habe ein mehrstündiges Gefecht gegeben, in dessen Verlauf vier Mitglieder der Gegenseite durch afghanische Sicherheitskräfte getötet, vier weitere verwundet und vier gefangen genommen worden seien - «allesamt durch afghanische Behörden», berichtete Raabe. Auch am Freitag sei noch weiter gekämpft worden.
Der Verlauf des Zwischenfalls dokumentiere, dass die Zusammenarbeit zwischen afghanischen und deutschen Behörden funktioniere. «Unsere Botschaft ist weiterhin, dass diejenigen, die uns oder unsere Alliierten angreifen, damit rechnen müssen, dass sie verfolgt werden», sagte der Sprecher.

Berlin (dpa) - In Afghanistan sind erneut deutsche Soldaten angegriffen worden. «Gegen 16.00 Uhr Ortszeit gestern wurde eine deutsche Patrouille bestehend aus nahezu 30 Soldaten erneut mit Handwaffen und Panzerabwehrwaffen beschossen», sagte der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Thomas Raabe, am Freitag in Berlin. Vier «gegnerische militärische Kräfte» seien getötet, vier verwundet und vier von afghanischen Behörden gefangen genommen worden. Die Patrouille habe im Raum Kundus Angreifer verfolgt. Das Gefecht habe mehrere Stunden gedauert. «Diejenigen, die uns angreifen, die unsere Alliierten angreifen, müssen damit rechnen, dass sie verfolgt werden und dass wir sie bekämpfen», sagte der Sprecher
Berlin (AP) - Deutsche Soldaten sind in Afghanistan in ein mehrstündiges Gefecht verwickelt worden. Dabei gab es Todesopfer auf der Gegenseite. Bundeswehrsoldaten sind jedoch nicht.
Berlin (AP) - Deutsche Soldaten sind in Afghanistan in ein mehrstündiges Gefecht verwickelt worden. Dabei gab es Todesopfer. Bundeswehrsoldaten sind jedoch nicht verletzt worden.
Hier die Pressemeldung auf Bundeswehr.de.