Rüttgers sieht gute Chancen für Schwarz-Gelb im Bund
Nach dem Wahlsieg von CDU und FDP in Hessen sieht der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gute Chancen für ein schwarz-gelbes Bündnis auch auf Bundesebene. CDU und FDP stünden für Sicherheit, Stabilität und wirtschaftliche Kompetenz, sagte der CDU-Politiker in einem Interview von Radio NRW. Dass die hessische Union unter dem geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch im Gegensatz zur FDP kaum zulegen konnte, führte er auf die schwarz-rote Bundesregierung zurück. In Zeiten einer Großen Koalition sei es normal, dass die kleinen Parteien profitierten.
am 21. Januar 2009 um 23:01 Uhr.
[...] Auf der anderen Seite ist es für die Realitätsferne der CDU bezeichnend: Da rettet die FDP der CDU in Hessen den Hintern und sichert durch Verlässlichkeit und gehaltenes Wort die bürgerliche Mehrheit. Ein Jahr vorher – niemand darf das vergessen – wählten die Hessen die absolute CDU-Mehrheit ab. Zwischendurch beendeten die Liberalen die Bayerische Unions-Monarchie und zwangen die CSU in die Koalition. Mittlerweile werden die großen Flächenstaaten in Deutschland komplett schwarz-gelb regiert. Meistens hatte die Union vor der Wahl nichts dagegen, manchmal koalierte sie auch gegen den Willen der Union – siehe Bayern. Schwarz-Gelb ist das Zukunftsmodell in diesen Zeiten. [...]
am 12. September 2009 um 09:53 Uhr.
was ich suchte, danke