Wie die Republik nach Weimar kam

Friedrich Ebert bei der Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar am 6.2.1919 (Quelle: Archiv der Sozialen Demokratie)

Warum tagte die Weimarer Nationalversammlung ausgerechnet in Weimar? Auskunft darüber gibt ein spannender Artikel in der FAZ vom Samstag, 10. Januar (”Die Nationalversammlung gehört hierher!”, online leider nur kostenpflichtig im Archiv).

Für mich als Abgeordneten für Erfurt und Weimar doppelt interessant - denn neben Weimar hatte sich auch Erfurt beworben. In Erfurt holte die Stadtverwaltung sogar schon Angebote ein, um die Predigerkirche zum Parlament mit Teppichen und Schreibpulten umzubauen. Es hätte also auch die “Erfurter Republik” werden können. Was die Beamten, die die Kandidaten-Städte besuchten, aus Weimar nach Berlin berichteten, gilt übrigens noch heute: “sehr angenehme Verhältnisse”.

Ihr Carsten Schneider

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Ein Kommentar zu “Wie die Republik nach Weimar kam”

  1. Europatag ist Paukenschlag | Patrick Kurth

    [...] hatte auch schwer schlagbare Alleinstellungsmerkmale. Heimatstadt: Weimar (auch schön aus politischer Sicht), Beruf: Opernchorsänger, Fachgebiet: Kulturpolitik – auch das sprach für ihn. Jetzt [...]

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